Penispumpen

Penis Pumpen sind medizinische Vakuumpumpen, sie bestehen aus einer meist transparenten Röhre aus Kunsstoff die über den Penis geführt wird, danach wird mit einer kleinen Handpumpe Unterdruck aufgebaut, also keine Luft hineingepumpt, sondern abgepumpt. Einige Modelle im High-End Bereich verfügen sogar über eine kleine Elektropumpe. Dieser schrittweise aufgebaute Unterdruck sorgt dafür, daß sich das Schwellkörpergewebe ausdeht und das Blut einfacher und schneller in den Penis fließen kann. Gleichzeitig wird der Blutrückfluss eingeschränkt, es fließt also mehr Blut in den Penis hinein als heraus.

Die Wirkung hält aber nur kurz an, wird die Pumpe entfernt, verschwindet auch nach wenigen Minuten der Effekt, ganz ähnlich wie beim Penis Ring. Gedacht und entwickelt ist die Penispumpe ausschließlich für Männer die unter Erektionsstörungen leider, der medizinische Fachbegriff lautet Erektile Dysfunktion. Im Volksmund spricht man auch gerne wenig schmeichelhaft von Impotenz, gemeint ist immer das Gleiche: Die Unfähigkeit eine ausreichend harte Erektion zu bekommen bzw. sie während des Geschlechtsverkehrs lange genug aufrechtzuerhalten. Hier können Penispumpen als Erektionshilfe wertvolle Dienste leisten, ein positiver Nutzen für dieses Anwendungsgebiert ist auch in einer Vielzahl von Studien die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen erwiesen.

Penispumpe

Also alles bestens? Im Bezug auf eine kurzfristig verbesserte Erektionsfähigkeit bzw. Erektion sicher, nur hat das mit einer dauerhaften Penisvergrößerung wenig zu tun. Um durch eine Ausdehnung des Gewebes durch eine sehr starke Erektion eine Neubildung von Zellen zu stimulieren, müßte  ein sehr starker Unterdruck über einen relativ langen Zeitraum aufrecht erhalten werden. Das ist mit einer großen und starren Pumpe nicht nur umständlich, sondern auch gefährlich, da das Vakuum mehr Blut in den Penis fließen läßt und gleichzeitig den natürlichen Rückfluss unterbindet. Über wenige Minuten vollkommen unschädlich, länger angewendet kommt es aber so zu einer Unterversorgung des Penis mit sauerstoffreichem arteriellem Blut. Die Folge sind Schmerzen und womöglich sogar dauerhaft Schäden im Gewebe der empfindlichen Schwellkörper. Manche versuchen dem mit einer Art Intervalltraining entgegenzuwirken, die Effekte sind aber mehr als bescheiden und der Zeitaufwand immens. Hand aufs Herz: Wer sitzt gerne stundenlang mit einer Penispumpe im stillen Kämmerlein? Niemand!

Auch wenn die Hersteller medizinischer Penispumpen sich freuen würden: Eine Penispumpe mit herkömmlicher Vakuumtechnik ist zur bleibenden und risikofreien Vergrößerung des besten Stücks eindeutig völlig ungeeignet. Als funktionierende Alternative bietet sich ein spezielles Penis Training, oft auch als Jelqing bezeichnet an, oder der Einsatz eines als Penisstecker bezeichneten Streckgeräts, wobei bei letzteren bis auf eine Ausnahme keines der Geräte am Markt überzeugt.

Wer dennoch auf das Pumpen setzen und seine Gesundheit nicht gefährden will, dem seien die Wasserpumpem von Hydromax bzw. Bathmate aus England empfohlen. Leider ist die Webseite nur in englischer Sprache verfügbar, bestellt werden kann aber problemlos auch aus Deutschland. Voraussetzung: Kreditkarte oder ein Paypal Konto. Im Gegensatz zu den üblichen Impotenz Pumpen funktionieren alle Pumpen dieser beiden Serien mit Wasser statt mit Luft, was die Gefahr zu starken Unterdruck zu erzeugen minimiert, zudem regt das warme Wasser die Durchblutung an. Diese Penispumpen können gefahrlos etwa 15 Minuten angewendet werden und Nutzer berichten zumindest von kleinen dauerhaften Zuwächsen, vor allem beim Umfang des eregierten Penis, also eher dicker statt länger. Unabhängig davon, wie akkurat die Angaben zu Resultaten von Kunden auch sein mögen, was im Endeffekt nicht nachprüfbar ist, zumindest sind diese „Hydropumpen“ frei von unerwünschten Nebenwirkungen und auch das Design ist sehr gefällig und futuristisch.